Säure-Basen-Haushalt

 

Säure-Basen-Haushalt ist die allgemeine Bezeichnung für verschiedene Regelmechanismen im Körper. Durch diese Regelmechanismen wird im Blut trotz der ablaufenden Stoffwechselvorgänge ein pH-Wert von 7,4 (±0,02) aufrecht erhalten. Zur Regulierung des Säure-Basen-Gleichgewichts tragen die Puffereigenschaften des Blutes und der Gewebe sowie der Gasaustausch in der Lunge und die Ausscheidungsmechanismen der Niere bei.

Störungen im Säure-Basen-Haushalt des Körpers führen zu Azidose (Übersäuerung) oder Alkalose (Untersäuerung). In der westlichen Industriegesellschaft ernähren wir uns in der Regel säureüberschüssig, wodurch eine Verschlackung des Körpers stattfindet. Muskelkrämpfe, Verspannungen, Haarausfall, rheumatische Beschwerden etc. können Folgen eines solchen gestörten Säure-Basen-Haushaltes sein. Das Entsäuern (Entschlacken) und Auffüllen der Basenspeicher kann durch Basenbäder, basische Mittel, Tees, basische Ernährung etc. erfolgen und Besserung herbeiführen.